Als Ort der Begegnung, des Austausches und des respektvollen Miteinanders ist es uns wichtig, zu den aktuellen Vorwürfen öffentlich Stellung zu beziehen.
Als Ort der Begegnung, des Austausches und des respektvollen Miteinanders ist es uns wichtig, zu den aktuellen Vorwürfen öffentlich Stellung zu beziehen.
Die Theodor-Wonja-Michael-Bibliothek distanziert sich hiermit ausdrücklich und in aller Deutlichkeit vom Inhalt, dem Stil und dem Tonfall einer privaten Nachricht, die von einer bei uns ehrenamtlich tätigen Person versendet wurde. Die darin enthaltenen beleidigenden, bedrohlichen und sexistischen Äußerungen entsprechen in keiner Weise den Werten unserer Institution.
Gleichzeitig halten wir an unserem Grundsatz fest, dass jeder Mensch das Recht auf Resozialisierung und eine zweite Chance in unserer Gesellschaft hat. Die betroffene Person hat ihre rechtliche Strafe vollständig verbüßt. Wir verwehren Menschen nicht den Weg in unsere Gemeinschaft aufgrund ihrer Vergangenheit, sondern bieten ihnen den Raum, durch ehrenamtliches Engagement einen positiven Beitrag für die Gesellschaft zu leisten.
Die betreffende Person hat die Nachricht in einem Moment emotionaler Entgleisung verfasst, diesen Fehler jedoch eingestanden und aufrichtige Reue sowie eine Entschuldigung gezeigt. Wir sind ein Ort, der nicht über Menschen richtet, sondern Brücken baut. Wir möchten dieser Person die Möglichkeit, sich unterstützend einzubringen und Gutes zu tun, nicht aufgrund eines – wenn auch schwerwiegenden – Fehlers entziehen.
Die Theodor-Wonja-Michael-Bibliothek bleibt ein sicherer Raum für alle Besucherinnen und Besucher. Wir stehen für ein Miteinander, das auf Respekt basiert, und werden auch weiterhin daran arbeiten, eine inklusive und unterstützende Umgebung für unsere gesamte Community zu schaffen.
Wir distanzieren uns nochmals mit Nachdruck von der Art und Weise der besagten Nachricht, stehen aber ebenso fest zu unserem gesellschaftlichen Auftrag der Wiedereingliederung und des Zusammenhalts.